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Allgemeine Wissenschaftspropädeutik als Voraussetzung für interdisziplinäres Arbeiten
Cesana Andreas, Prof. Dr. Johannes Gutenberg-Universität, Studium generale, Saarstr. 21, D-55099 Mainz, Tel.: 0049-6131-39 21 41, cesana@mail.uni-mainz.de
MitgesuchstellerIn: Kaufmann Ruth, Balsiger Philippe, Defila Rico
Weitere Hauptbeteiligte am Projekt: Drilling Matthias (Geographie), drilling@ubaclu.unibas.ch, di Giulio Antonietta (Philosophie), digiulio@ikaoe.unibe.ch

Welche wissenschaftspropädeutischen Grundlagen machen inter-disziplinäres Arbeiten möglich? Lassen sich entsprechende Voraus-setzungen für die Lehre MGU entwickeln?
Ergebnisse
# Das Forschungsprojekt machte sich zur Aufgabe, anhand ausgewählter Veranstaltungen ein Teilcurriculum in allgemeiner Wissenschaftspropädeutik für das interdisziplinäre Begleitstudium MGU zu entwickeln, zu implementieren, durchzuführen und zu evaluieren. Damit sollten geeignete Mittel und Wege aufgezeigt werden, Voraussetzungen und Ansätze für interdisziplinäres Arbeiten zu vermitteln. Dabei stützte sich das Forschungsprojekt auf den im Rahmen des NF-Projektes Nr. 5001-35078 entwickelten Modelllehrgang in allgemeiner Wissenschaftspropädeutik für disziplinäre Studiengänge.

Das Projekt wird im Rahmen der 2. Ausschreibung (siehe Projekte 1997-1999, Umweltbildung/Kommunikation) weitergeführt.
Umsetzung
Allgemeine Wissenschaftspropädeutik bezeichnet ein Ausbildungskonzept, das Voraussetzungen für interdisziplinäres Arbeiten vermittelt. Dies geschieht über den Weg einer Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Prämissen der wissenschaftlichen Erkenntnisprozesse in der eigenen Fachdisziplin. Die positiven Erfahrungen des Projekts machen es wünschenswert, wissenschaftspropädeutische Frage- und Problemstellungen künftig vermehrt in die Lehrveranstaltungen von MGU zu integrieren. In der Fortsetzung des Projekts wird ein Instrumentarium entwickelt, das im Sinne eines Leitfadens über die theoretischen Voraussetzungen orientiert und neben methodisch-didaktischen Hinweisen auch praktische Beispiele enthält.
Publikationen
Bibliothek MGU: F27/93

Drilling M., 1996, Wer grün studiert, braucht nicht schwarz zu sehen, in: Die Weltwoche, Nr. 16 vom 18. April 1996

Drilling M., 1996, Das "lebendige Lernen" bleibt zu oft toter Buchstabe, in: Die Weltwoche, Nr. 24 vom 13. Juni 1996

Drilling M., 1996, Am Hunger beissen sich Forscher die Zähne aus, in: Die Weltwoche, Nr. 30 vom 25. Juli 1996

Defila R., Di Giulio A., 1996, Voraussetzungen zu interdisziplinärem Arbeiten und Grundlagen ihrer Vermitt-lung, in: Ökologie und Interdisziplina-rität - eine Beziehung mit Zu-kunft? Wissenschaftsforschung zur Verbesserung der fachüber-greifenden Zusammenarbeit, Ph.W. Balsiger/R., Defila/A. Di Giu-lio (Hrsg.), Basel, pp. 125-142

Drilling M., 1996, Allgemeine Wissenschaftspropädeutik in einem interdisziplinär-ökologischen Studiengang - Dilemma oder Chance?, in: Oekologie und Interdisziplina-rität - eine Beziehung mit Zu-kunft? Wissenschaftsforschung zur Verbesserung der fachüber-greifenden Zusammenarbeit, Ph.W. Balsiger/R, Defila/A. Di Giu-lio (Hrsg.), Basel, pp. 161-176

Defila R., Di Giulio A., 1997, Wie können in interdisziplinären Studiengängen disziplinäre Kompetenzen vermittelt werden?, in: Kaufmann-Hayoz, R. et al.: Umweltbildung in Schule und Hochschule, Proceedings des Symposiums "Umweltverantwortliches Handeln" 1996 in Bern, Reihe: Allgemeine Ökologie zur Diskussion gestellt, Bern, Standort: Bibliothek MGU DOK/Behörden 7:3/3

Defila R., Di Giulio A., 1998, Interdisziplinarität und Disziplinarität, in: Olbertz, J.-H. (Hg.): Zwischen den Fächern - über allen Dingen? Universalisierung versus Spezialisierung akademischer Bildung, Opladen, Standort: Bibliothek MGU BIL 51

PROGRAMM MGU, TRANSDISZIPLINÄRE WISSENSCHAFT FÜR EINE ZUKUNFTSFÄHIGE ENTWICKLUNG
27. 8. 03, BRIGITTE HEIZ