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In unserer Forschung stehen aquatische Ökosysteme im Vordergrund. Die von uns bearbeiteten Themen werden neuerdings durch die Universitätsstrategie 2014 als einer der 6 Profile "Nachhaltigkeit & Energie" besonders gewürdigt. Wir erforschen die Zusammenhänge zwischen natürlichen und anthropogenen Faktoren in ihrer Wirkung auf Fische. Dabei interessieren uns die Effekte auf allen Ebenen der biologischen Hierarchie: von den Genen über die Molekülexpression, Biochemie und Physiologie, Ultrastruktur, Histologie, sowie dem Verhalten und der Gesundheit des Individuums bis hin zu Populationsstudien und Artenvielfalt. Als Umweltfaktoren standen dabei in den letzten Jahren besonders Schadstoffe, vor allem Mikroverunreinigungen wie z.B. hormonaktive Stoffe, im Zentrum unseres Forschungsinteresses. Weiterhin sind Feinsedimente, Mikroplastik-Partikel, sowie Lebensraum- und Temperaturänderungen von uns untersuchte Einflussfaktoren. Fische als Bioinvasoren stellen ein neues Forschungsfeld dar. In Kooperation mit anderen Instituten laufen Projekte im Bereich nachhaltige Wasserkraftnutzung, Walbiologie und –ökologie, sowie Stoffkreisläufe. Bei der Beschäftigung mit Umweltproblemen zeigt sich meist schnell, dass mehr als eine Disziplin erforderlich ist um eine Zustandsanalyse vorzunehmen, Ursachen unerwünschter Veränderungen aufzudecken und Lösungsvorschläge zu deren Behebung zu entwerfen. Es ist unabdingbar, dass beispielsweise von Problemen Betroffene ihr Wissen beisteuern können und um ihre Meinung gefragt werden. Ebenso sind juristische und ökonomische Fragen zu beantworten. Aus diesem Grund arbeiten wir in zahlreichen umweltbezogenen Projekten mit KollegInnen und ExpertInnen aus anderen Fachbereichen zusammen. > Forschungsdatenbank > Einblick in den Forschungsalltag: Auswahl abgeschlossener und laufender Projekte |
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